Dez 16 2009
Shuttle K48 – mein Barebone-Projekt
Alles begann damit, dass ich auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für meine Mutter war. Ihr alter PC (ALDI-Kiste aus 11/2000) macht beim Hochfahren leider sehr häufig Probleme und wird daher in den Ruhestand geschickt.
Da an dem System nur gelegentlich gearbeitet wird, mußte also keine große Lösung her und da dachte ich an einen Barebone. Vom Preis und Design her gefiel mir sofort der Shuttle K48.
Also den ganzen Spaß bestellt und Alternate hat das Zeug mir zügig zugesandt. Festplatte und DVD-Brenner waren noch vorhanden. Lediglich die CPU (ein Celeron 430) und RAM (2x 1GB) mußte ich noch zusätzlich ordern.
Der Einbau verlief im Prinzip problemlos; lediglich die Befestigung des CPU-Kühlers (boxed) war ziemlich fuckelig. Dann das erste Einschalten … ich dachte ich falle gleich vom Stuhl, was ein Krach
. Nachgeguckt und festgestellt, daß ein Kabel den Lüfter behinderte. Das Problem beseitigt, aber das Mistding war immer noch ziemlich laut. Im Netz gibt es diverse Tests des K48 (z.B. hier oder hier) und es wird auch auf das Lärmproblem eingegangen, aber hier wird der Netzteillüfter beschuldigt; bei mir ist aber das Problem der CPU-Kühler gewesen. Das Mistding lies sich nicht runterregeln … also einen regelbaren Lüfter bestellt und, wie heißt es so schön … kaum macht man es richtig, geht es. Zumindest ist das Geräuschniveau nun erträglich; aber da geht noch was … mal sehen was sich da noch dämmen läßt.
Das Foto zeigt das Shuttle-Mainboard mit bereits montiertem EKL CPU-Lüfter:

Was ich erstaunlich finde, daß das System unter Vista ganz performant ist. Klar, kein Gaming-PC aber für Office und Internet mehr als ausreichend.
Fazit: Günstiger Barebone mit Bastelbedarf.
Fazit 2: Beim Fotografieren des Boards ist mir aufgefallen, daß das mit einem Lichtzelt und/oder einer Hohlkehle besser funktioniert hätte. Es geht doch nichts über vernünftige Lichtbedingungen. Da besteht also auch noch Bastelbedarf
.
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